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Wie entsteht ein diabetischer Fuß? Erhöhter Blutzucker kann zu Spätfolgen führen. Durch den übermäßigen Zuckeranteil im Blut kann es in den Blutgefäßen zu Ablagerungen kommen. Im Laufe der Zeit kommt es dann zur Minderversorgung des Gewebes. Eine sehr häufige Folgeerkrankung sind Schäden an den kleinen Blutgefäßen. Diese Unterversorgung des Gewebes führt nicht nur zur Schädigung von Muskeln, Knochen und Gelenken, betroffen sind auch die Nervengewebe. Das Schmerzgefühl an den Füßen nimmt schleichend ab und sie werden zunehmend unempfindlicher. Kleine Wunden werden durch Schmerzreize nicht mehr wahrgenommen. Vor allem im Bereich von Zehen und Fersen können kleine Verletzungen zu schlecht heilenden und langsam wachsenden Wunden führen. Schon Druckstellen durch schlecht sitzende Schuhe oder Bagatellverletzungen bei der Nagelpflege können unangenehme Folgen haben.
Wie kann der diabetische Fuß behandelt werden? Neben der klinischen Untersuchung stehen dem Arzt verschiedene schmerzfreie, nicht invasive Methoden der modernen Medizin zur Verfügung. Dabei sollen nicht nur Ihre Füße, sondern auch Ihr Blutgefäßsystem genau untersucht werden, um für Sie ein korrektes Therapieprogramm festzulegen und so die bestehenden Hautveränderungen bzw. Nekrosen zur Abheilung zu bringen. Dabei werden abgestorbene Hautschichten vorsichtig abgetragen und die Wunden versorgt. Eventuell muss Ihnen zur Druckentlastung des betroffenen Fußbereiches ein entlastendes Schuhwerk angepasst werden. Worauf sollte man achten? Schäden an Ihren Füßen vermeiden Sie am sichersten durch frühzeitige und konsequente Vorbeugung.
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